Ich hab mich mal wieder ein bisschen ins Zeug gelegt und dir eine Neuauflage deine Homepage gebastelt, die jetzt auf Joomla 1.5 (die neueste, komplett überarbeitete, wunderbare und unübertroffene Version) läuft und bis jetzt noch keinen einzigen Fehler gemeldet hat. Man darf also gespannt sein.
In diesem Sinne viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug,
Torben
Ein Video über das Projekt
Geschrieben von: Stefan Baschel
Sonntag, 23. März 2008 um 00:45 Uhr
Hier seht ihr ein Video über Nicaragua und vor allem über das Projekt in dem ich gearbeitet habe. Zum größer sehen einfach rechts unten klicken. Viel Spaß!
Übrigens: Eine tolle Sache wäre es, die Schule mit einem Chemie-Experimentier-Baukasten auszustatten. Richtig gute gibt es ab 120 €. Elba, die Direktorin, ist mit ihrem deutschen Ehemann gerade in Deutschland und könnte diesen dann mit nach Nicaragua nehmen. Bei Interesse bitte bei mir melden (siehe unter "Kontakt" ganz unten). - Spendenbescheinigung gibt's natürlich auch.
Ein Kleines Update dazu:
Am 31. Mai war Schulfest an meiner ehemaligen Schule in Schulpforte. Bei hervorragendem Wetter gab es eine Spendenaktion für die Schule, an der ich gearbeitet habe und nochmal arbeiten werde. Denn am 24. August fliege ich wieder nach Nicaragua, für ein halbes Jahr. Die gesammlten Spenden aus dem Waffel- und Wassermelonenverkauf werden in einen Chemiebaukasten investiert.
Dank gilt an Herrn Clanzett, Organisator des Schulfestes, an die fleißigen Helfer Jens, Siggi, Rainer, Judith, Lisa und Matthi, an Frau Katler vom Waffelhaus in Naumburg für den kostenlosen Rieseneimer ausgezeichneten Waffelteigs, an Frau Köber für vorzügliche Bio-Eier und alle Käufer! Klasse war auch der spontane Einsatz von Frau Tonndorf, mit der ich nochmal viele nützliche Sachen aus dem Physik-Kabinett für Experimente heraussuchen konnte und die Bereitschaft der Chemielehrer, ebenfalls noch Materialien herausszusuchen. (Jetzt muss ich nur noch mit der Fluggesellschaft klären, wie das mit dem Transport ist ;-).)
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. Juli 2008 um 14:18 Uhr
Finale, ohoh, Finale, ohohoh
Geschrieben von: Stefan Baschel
Samstag, 10. März 2007 um 21:53 Uhr
Ich hätte die Überschrift auch „Im Fußball ist alles möglich“, „Zittern bis zum Schluss“ oder „5:3 verloren und doch gewonnen“ nennen können. Eigentlich standen wir ja schon im Finale – das 3:2 gewonnene Hinrundenspiel wurde nachdem wir Protest eingelegt hatten sogar noch z einem 3:0 verwandelt. Wenn man dann aber kurz vor Spielbeginn 5 gute Stammspieler vermisst und so ein schlechtes Gefühl im Magen hat… naja erstmal warten… Anstoß. Die Spieler können nicht an die überwältigende Leistung der Vorwoche anknüpfen. Erstmal schauen, immerhin muss die andere Mannschaft erstmal drei Tore schießen. Kurzfassung der 1. Halbzeit: Der Himmel bedeckt sich mehr und mehr. In Minute 12 fällt das erste Gegentor, nagut passiert, sieben Minuten das 0:2. Ok Auswechslung. 5 Minuten später: Und schon wieder klingelt es, 3:0 für die anderen - Torwartwechsel. Minute 25, Eigentor des eingewechselten Spielers, 4:0. Ich überlege, ob ich nach Hause gehe. Wie kann es sein, dass wir 3:0 führen, also gerade mal 70 Minuten die Führung über die Zeit retten müssen und auf einmal verlieren? sind wir es die ein Tor schießen müssen um ins Elfmeer schießen zu kommen oder zwei um zu gewinnen. In der Halbzeit ist die Stimmung auf dem Tiefstpunkt. Ich hatte keine Hoffnung mehr, überhaupt unsere Mannschaft noch mal in des Gegners Hälfte zu sehen. Fies fand ich auch folgendes: am Mittwoch hieß es noch, die andere Mannschaft zieht sich zurück, wir gewinnen, Der Trainer war so sauer, dass ihm die zwei Tore „weggenommen“ und seine besten drei Spieler auch noch gesperrt wurden, dass er das Handtuch geworfen hat. Die Förderation sagte auch noch zu mir: Gratuliere, ihr seid im Finale, ihr müsst am Samstag nur noch kalken und präsent sein und fertig. Und was war, die andere Mannschaft kam doch, hoffend, dass unsere Spieler gar nicht erst kommen. Um auf Nummer sichre z gehen hatte ich aber der Mannschaft nichts davon verraten. Und selbst wenn sie kommen würden, dachte ich, kann uns nichts mehr passieren. Die Halbzeit ansprachen hat auf jeden Fall gesessen, die halbe Aufstellung haben wir geändert. Kurz nach Anpfiff dennoch dasselbe Bild, nach zwei Minuten haben die Gegner das 5:0 auf den Fuß und vergeben kläglich. Danach passierte das, was im Fußball immer passiert. Unsere erste Großchance knallt gegen’s Alu – der Warnschuss oder nur Zufall? – Beim Ballholen seh’ ich hinter mir einen Freistoß für unsere Mannschaft… knapp drüber. Keine Minute später seh ich von weitem nur den Ball im Netz zappeln. 4:1 , Ausgleich also, wenn’s so bliebe kämen wir ins Elfmeterschießen. Aber es kam anders. Unmittelbar nach dem Anschlusstreffer legen wir noch eins drauf, und noch eins, Wow! 3:4, mit den Toren aus dem ersten Spiel also 6:4 für uns. Noch bevor ich überhaupt realisieren konnte was passiert war, schießen die Gegner schon wieder ein Tor, boah, meine Nerven. Unsere Mannschaft kämpft weiter und schießt alleine vor dem Tor stehend gegen die Latte. Mist, wenn der drin gewesen wäre wären wir durch gewesen. Egal, einfach warten, 8 Minuten noch. Unsere Mannschaft lässt sich einkesseln, findet nicht mehr aus der eigenen hälfte heraus. Zum Glück landet ein angriff nach dem anderen entweder im Aus oder in den Händen unseres Torwarts. Vorletzte Minute, der Torwart fängt den Ball, verliert die Kontrolle, der Ball springt auf den Boden, ein Gegenspieler köpft in perfekt, ich kann gar nicht hinsehen… Latte! Ausgleichende Gerechtigkeit. Ich fühl meinen Puls nicht mehr. Ich rufe zum Schiedsrichter, der keine Uhr hatte, „Letzte Minute!“ und dann ist er da, der Schlusspfiff. Ja, ja, jaaaaaah. Ich renne aufs Spielfeld, schieße den Ball, den ich in der Hand halte, so doll in die Luft, dass meine Chinelas (Latschen) kaputtgehen und mein Fuß verstaucht, renne weiter, die Mannschaft liegt sich in den Armen. Gewonnen, geschafft, wir stehen im Finale!. Das fühlt sich noch besser an, als die Zusage damals von Jugend hilft.
Lesevergnügen
Geschrieben von: Stefan Baschel
Donnerstag, 18. Januar 2007 um 23:35 Uhr
Liebe Besucher, 'tschuldigung für die zweimonatige Pause. Es ist halt nicht einfach immer hinter allem hinterher zu sein, bei sovielen Tätigkeiten, Reisen, Arbeiten, Freunden, etc.. Der Vollständigkeit halber hier der Link für den 4. Erfahrungsbericht (bis Weihnachten) . Der fünfte erscheint Ende Januar. Seit dem Jahreswechsel ist sie nun endlich erhältlich - die erste Ausgabe der "Schwarz auf Wise" unseres Jahrganges. Die Themen reichen von der "Chronik eines Volksaufstandes", aktuell in Oaxaca, Mexico, (Ressort Politik/Soziales) über Beschreibungen unserer Sozialprojekte im Ausland (Ressort Projekte/Länder/Freiwillige), das "Nordatlantische Freihandelsabkommen" (Ressort Wirtschaft und Ökologie) und die Armutsspirale der Minenarbeiter in Bolivien (Ressort Kultur) bis zum Nischenthema "Fußball in Nueva Guinea, Nicaragua" (Ressort Sport). Auch über die Wahlen in Nicaragua gibt es nun alles, was das herz begehrt, das genaue Ergebnis, das Profil der FSLN,... (auf den Seiten 11-14).
Falls ihr mehr über die schwarz auf wise und die Weltweite Initiative erfahren oder die bisherigen Ausgaben der Zeitung herunterladen wollt, schaut doch auf unserer Seite
PS: Wer mir übrigens mal kostenlos ne SMS auf mein Handy schicken will, der folge diesem Link und schreibe mir eine liebevolle Nachricht an 4098361 ... ;-)